Chippen

BALL FLACH HALTEN

walker_shipBeim Chippen müssen die Handgelenke nicht steif gehalten werden, sagt Oliver Heuler, der Head-Pro im Golfresort Fleesensee. Ich glaube, er hat Recht. Ich mache das schon lange so. Es funktioniert tadellos. Ein leichtes Beugen im Abschwung macht das saubere Treffen einfacher. Der Chip ist ein kurzer, flacher Annäherungsschlag auf das Grün. Dieser Schlag wird in der Regel dann ausgeführt, wenn der Golfball nahe dem Grün liegt, aber noch ein kleines Hindernis (Rough, Vorgrün, Bunker) überspielt werden muss.

Hauptsächlich werden dabei Wedges oder kurze bis mittlere Eisen eingesetzt, seltener ein Hybrid oder Fairwayholz. Das Ziel dieses Schlages ist, dass der Ball knapp über das Hindernis fliegt, um dann möglichst nahe zur Fahne zu rollen.

Flacher Ball

Damit es immer gelingt den Ball flach zu halten, sollte man sich eine Faustregel merken: Eher Putten als Chippen und eher Chippen als Pitchen. Das gilt besonders, wenn sich zwischen dem Ball und der Fahne kein Hindernis befindet, oder der Ball nach dem Aufkommen auf dem Grün möglich schnell stoppen soll.

Zwischenziel suchen

Beim Chip sollte der Ball ungefähr ein Drittel des Weges zur Fahne fliegen und die restlichen zwei Drittel zum Loch rollen. Es ist günstiger, nach der Meinung vieler Pros, sich ein Zwischenziel auf dem Weg zum Loch auszusuchen. Das ist in der Regel eine Stelle auf dem Grün, auf der der Ball aufkommen soll, um dann von da aus ins Loch zu rollen. Hoffentlich!

Das Par kratzen

Auch wenn das Grün nicht getroffen wurde, ist es eine Herausforderung, besonders natürlich für die Professionals, das Par trotzdem zu retten. Also das Par zu „kratzen“, im Englischen:„Up and down“. Aber auch die Amateure können mehr für ihr Spiel, und besonders für bessere Ergebnisse tun, wenn sie möglichst viele Bälle mit Chip und Putt einlochen.